Hinweis: Du besuchst die Website mit dem Internet Explorer, der einige der eingesetzten Elemente nicht abrufen kann. Bitte nutze einen aktuelleren Browser wie Google Chrome, Mozilla Firefox oder Microsoft Edge, der auf neueren Windows-Rechnern auch vorinstalliert ist.

Safer Internet Day 2025: „Auch wenn man Fake News nicht glaubt, bleibt etwas hängen“

Februar 2025

„Falsche Informationen verbreiten sich heute unfassbar schnell. Dabei können sie großen Schaden anrichten“, erklärt Anna Albrecht, Journalistin und Presenterin bei der tagesschau. Am 11. Februar – dem Safer Internet Day – ging es im THE LOFT in Düsseldorf darum, wie man Fake News und Desinformation bekämpfen kann. 80 Schüler:innen waren vor Ort dabei, weitere Schulklassen waren im Livestream zugeschaltet. Fast alle der Anwesenden waren bereits mit Fake News in Berührung gekommen, zum Beispiel als Beitrag auf Social Media oder als Gerücht im Klassenchat.
Schülerinnen halten ein Schild hoch mit der Aufschrift_Wissen ist Macht. Hinterfrage bevor du glaubst!

Bewusste oder unbewusste Fakes erkennen

Anna Albrecht erklärte gemeinsam mit Schauspielerin Collien Ulmen-Fernandes, Demokratie-Influencer Rafid Kabir und Lidia de Reese, Medienpädagogin bei der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) den Teilnehmer:innen, wie sie richtig mit Fakes umgehen können. Gerade im Vorfeld demokratischer Wahlen wie 2025 in Deutschland und angesichts des angekündigten Rückzugs der großen Social-Media-Plattformen von Faktenchecks auf ihren Kanälen ist das Thema bedeutsam wie nie.
Vor einer digitalen Wand stehen die Gäste und halten ein WAKE UP Schild hoch

Durch soziale Medien verschwimmen Grenzen

Rafid Kabir, der als Content Creator auf Tiktok über antidemokratische Inhalte aufklärt, wurde als Experte schon oft mit Fake News konfrontiert: „Rassismus und Politik sind Themen, zu denen sehr viele falsche Informationen im Umlauf sind. Sie schockieren häufig und klicken deshalb nach den Gesetzen der Plattformen gut“, berichtet er. Dabei werden häufig Stereotype und Verallgemeinerungen verwendet und Informationen aus dem Kontext gerissen – besonders einfach und schnell auf Social Media. Medienpädagogin Lidia de Reese gab konkrete Tipps, wie Jugendliche mit Desinformation umgehen können: „Schaut kritisch auf die Inhalte in euren Feeds. Wenn sie euch komisch vorkommen: Verbreitet sie nicht. Informiert euch stattdessen bei vertrauenswürdigen Quellen – die gibt es auch auf Social Media.“
Zwei Schüler tragen etwas vor. Im Hintergrund sind Gäste zu sehen

Digitaler Gewalt und Desinformation etwas entgegensetzen

Collien Ulmen-Fernandes ist mit einer anderen Art von Desinformation und digitaler Gewalt in Berührung gekommen: Durch Deep Fakes, bei der das Gesicht echter Menschen auf nackte Körper gesetzt wird. „Von solchen gefälschten Fotos und Videos sind vor allem Mädchen und Frauen betroffen. Aktuell gibt es jedoch zu wenige Möglichkeiten, dagegen vorgehen zu können“, sagte Collien. „Die Täter werden nicht zur Rechenschaft gezogen – das muss sich dringend ändern!“
Schülerinnen und Schüler sitzen in einer Reihe und klatschen

Videoaufzeichnung des Events:

Mit dem Laden des Videos akzeptierst du die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren